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Administration

In der Administration konfigurieren Sie alle systemweiten Einstellungen Ihrer Kanzleisoftware. Sie erreichen diesen Bereich über Einstellungen in der Sidebar. Die Seite ist Administratoren vorbehalten.


Grundeinstellungen (Kanzlei)

Die Kanzlei-Stammdaten fließen in verschiedene Bereiche der Software ein: Briefköpfe, Rechnungen, EDA-Mahnbescheidsanträge und E-Mail-Absender.

Feld Beschreibung
Kanzleiname Vollständiger Name der Kanzlei (Pflicht)
Straße und Hausnummer Anschrift
PLZ / Ort Postleitzahl und Ort
Telefon / Fax Kontaktnummern
E-Mail Zentrale Kanzlei-E-Mail
Land DE, AT oder CH
USt-IdNr. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Steuernummer Steuernummer der Kanzlei
Standard-Abrechnungsart Zeitabrechnung oder RVG (wird bei neuen Akten vorausgewählt)
Standard-Stundensatz Netto-Stundensatz in Euro (bei Zeitabrechnung)

E-Mail-Konfiguration

Die E-Mail-Konfiguration gliedert sich in vier Bereiche: Posteingang, Versand, PGP und S/MIME.

Posteingang (POP3/IMAP)

Hier richten Sie den automatischen E-Mail-Abruf für den Posteingang ein.

Feld Beschreibung
Protokoll POP3 oder IMAP
Server Hostname des Mailservers
Port Portnummer (Standard: 993 für IMAP SSL, 995 für POP3 SSL)
Verschlüsselung SSL, TLS oder Keine
Benutzername / Passwort Zugangsdaten
E-Mails nach Abruf löschen Nur bei POP3: E-Mails nach Download vom Server entfernen
Automatischer E-Mail-Abruf Intervall: deaktiviert, alle 5/15/30 Min, stündlich etc.

Über „Verbindung testen" können Sie die Konfiguration prüfen, bevor Sie sie speichern.

Versand (SMTP)

Hier konfigurieren Sie den E-Mail-Versand über den Postausgang.

Feld Beschreibung
SMTP-Server Hostname des SMTP-Servers
Port Portnummer (Standard: 587 für TLS, 465 für SSL)
Verschlüsselung TLS, SSL oder Keine
Benutzername / Passwort SMTP-Zugangsdaten
Absender E-Mail E-Mail-Adresse für den Versand
Absender Name Anzeigename des Absenders

PGP-Verschlüsselung

PGP (Pretty Good Privacy) ermöglicht die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und digitale Signierung von E-Mails. Der Schlüsselaustausch erfolgt über öffentliche Schlüssel (Public Keys).

Automatische Verschlüsselung

Sobald ein PGP-Schlüssel hinterlegt ist, werden ausgehende E-Mails automatisch signiert. Ist zusätzlich der öffentliche PGP-Schlüssel des Empfängers im LDAP-Adressbuch gespeichert (Feld pgppublickey), wird die E-Mail automatisch verschlüsselt. Sie müssen nichts manuell aktivieren.

So funktioniert es im Detail:

  • Signierung (ausgehend): Jede E-Mail wird mit dem privaten Schlüssel der Kanzlei signiert. Der Empfänger kann damit prüfen, ob die E-Mail tatsächlich von Ihrer Kanzlei stammt und unverändert ist.
  • Verschlüsselung (ausgehend): Ist der öffentliche Schlüssel des Empfängers bekannt, wird die E-Mail so verschlüsselt, dass nur der Empfänger sie lesen kann.
  • Entschlüsselung (eingehend): E-Mails, die mit dem öffentlichen Schlüssel Ihrer Kanzlei verschlüsselt wurden, werden beim Abruf automatisch entschlüsselt.

Schlüssel im Adressbuch:

Der öffentliche PGP-Schlüssel eines Kontakts wird im im Kontakt hinterlegt gespeichert. Beim Versand an diesen Kontakt erkennt exlega den Schlüssel automatisch und verschlüsselt die Nachricht.

Verwaltung:

Aktion Beschreibung
Key generieren Erstellt ein neues PGP-Schlüsselpaar. Dabei werden Name, E-Mail, Passwort und Gültigkeitsdaür abgefragt. Optional kann der Public Key auf einem Keyserver veröffentlicht werden.
PGP testen Führt eine Test-Signierung und Test-Verschlüsselung durch, um die Konfiguration zu prüfen.
Keys exportieren Exportiert Public und Private Key als passwortgeschützte ZIP-Datei (für Backup oder Übertragung).
Key entfernen Widerruft den Schlüssel (optional auf dem Keyserver) und löscht ihn aus dem System.

S/MIME-Verschlüsselung

S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions) nutzt X.509-Zertifikate von Zertifizierungsstellen (CAs) für E-Mail-Signierung und Verschlüsselung. Im Unterschied zu PGP basiert S/MIME auf einer hierarchischen Vertrauensstruktur und wird von den meisten E-Mail-Programmen nativ unterstützt.

Automatische Verschlüsselung

Wie bei PGP erfolgt die Signierung und Verschlüsselung automatisch. Ausgehende E-Mails werden signiert, sobald ein S/MIME-Zertifikat hinterlegt ist. Verfügt der Empfänger über ein im Adressbuch gespeichertes S/MIME-Zertifikat, wird die E-Mail zusätzlich verschlüsselt.

Vorteile gegenüber PGP:

  • Von den meisten E-Mail-Clients (Outlook, Apple Mail, Thunderbird) direkt unterstützt
  • Der Empfänger benötigt keine spezielle Software
  • Zertifikate werden von offiziellen Stellen ausgestellt und genießen dadurch höheres Vertrauen

Einrichtung:

Feld Beschreibung
S/MIME-Zertifikat Öffentliches Zertifikat im PEM-Format (von einer CA ausgestellt)
S/MIME Private Key Zugehöriger privater Schlüssel im PEM-Format
Passwort Passwort für den privaten Schlüssel
Aktion Beschreibung
Signatur testen Prüft, ob die Signierung mit dem hinterlegten Zertifikat funktioniert.
Keys exportieren Exportiert Zertifikat und Private Key als passwortgeschützte ZIP-Datei.
S/MIME-Keys löschen Entfernt Zertifikat und Private Key aus dem System.

PGP und S/MIME gleichzeitig nutzen

Beide Verschlüsselungsverfahren können parallel konfiguriert sein. exlega wählt automatisch das passende Verfahren anhand der beim Empfänger hinterlegten Schlüssel.


Steuerberater-Weiterleitung (DATEV)

Mit dieser Funktion leiten Sie Belege und Ausgangsrechnungen automatisch per E-Mail an Ihre Buchhaltung weiter. Sie ist für die Zusammenarbeit mit DATEV Unternehmen online konzipiert, funktioniert aber auch mit anderen Buchhaltungßystemen, die einen E-Mail-Import unterstützen.

Funktionsweise

exlega sendet in zwei Fällen automatisch E-Mails an die konfigurierten Adressen:

  • Rechnungseingang (Belege): Wird ein Dokument im Posteingang der Buchhaltungsakte zugeordnet, erhält die Steuerberatung automatisch eine Kopie.
  • Rechnungsausgang: Wird eine Ausgangsrechnung erstellt, erhält die Steuerberatung ebenfalls zeitnah eine Kopie.

Einrichtung

Feld Beschreibung
E-Mail Rechnungseingang E-Mail-Adresse für Belege (Eingangsrechnungen, Quittungen, Kontoauszüge)
E-Mail Rechnungsausgang E-Mail-Adresse für Kopien der Ausgangsrechnungen

Einrichtung bei DATEV

In DATEV Unternehmen online heißt diese Funktion DATEV Upload Mail. Die Upload-Mail-Adressen werden im DATEV-System generiert und hier in exlega eingetragen. Dokumente, die an diese Adressen gesendet werden, stehen automatisch in DATEV Unternehmen online bereit.

Weitere Informationen finden Sie in der DATEV-Hilfe: Belege per Upload-Mail bereitstellen.

Vorteile

Das manuelle Hochladen von Belegen in DATEV entfällt komplett. Eingangsbelege und Ausgangsrechnungen sind in der Buchhaltung immer aktuell: ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand.


Telefax (Sipgate)

Über die Sipgate-Integration empfangen und versenden Sie Faxe direkt aus exlega.

Feld Beschreibung
Token-ID Sipgate Personal Access Token ID
Token/API-Schlüssel Sipgate API-Schlüssel
Faxline-ID Optionale Faxline-ID (falls mehrere Faxleitungen vorhanden)
Automatischer Fax-Abruf Intervall: deaktiviert bis stündlich
Aktion Beschreibung
Verbindung testen Prüft die Sipgate-API-Verbindung
Faxe jetzt abrufen Ruft sofort neue Faxe ab

Sipgate einrichten

Erstellen Sie unter app.sipgate.com einen Personal Access Token mit den Berechtigungen den für Fax-Versand und -Empfang notwendigen Berechtigungen.


ePost (onlinebrief24)

Mit der onlinebrief24.de-Integration versenden Sie physische Briefe direkt aus exlega. Ihre Dokumente werden als PDF übermittelt, dort gedruckt, kuvertiert, frankiert und per Post zugestellt.

Funktionsweise

Im Postausgang wählen Sie als Versandweg ePost. Das Dokument wird dann nicht per E-Mail oder beA versendet, sondern als physischer Brief über den Lettershop:

  1. Das PDF-Dokument wird über die API an onlinebrief24 übertragen.
  2. onlinebrief24 druckt den Brief (Farbe oder S/W, einseitig oder beidseitig).
  3. Der Brief wird kuvertiert, frankiert und am selben oder nächsten Werktag an die Deutsche Post übergeben.
  4. Der Empfänger erhält den Brief auf dem normalen Postweg.

Das ist besonders praktisch für Schriftsätze, Rechnungen oder Mahnungen, die per Briefpost zugestellt werden müssen: ohne eigenen Drucker, Umschläge oder Briefmarken.

Neben dem Standardversand sind auch Postzusatzleistungen möglich: Einschreiben, Einschreiben mit Rückschein, Einwurf-Einschreiben oder Eigenhändig.

DIN 5008 Briefkopf erforderlich

Der Briefkopf muss DIN 5008 konform gestaltet sein, damit der Lettershop die Empfängeradresse im Adressfeld korrekt erkennen kann. Das Adressfeld muss sich an der vorgeschriebenen Position befinden (ab 45 mm vom linken Rand, ab 27 mm von der Oberkante, Fensterhöhe 45 mm). Wird die Adresse nicht erkannt, kann der Brief nicht verarbeitet werden. Prüfen Sie daher Ihre Briefkopf-Vorlagen vor dem ersten Versand im Testmodus.

Einrichtung

Sie benötigen ein Konto bei onlinebrief24.de. Die API-Zugangsdaten finden Sie nach der Registrierung im Kundenbereich.

25 EUR Startguthaben

Mit dem Gutscheincode exlega25 erhalten Sie 25 EUR Startguthaben zum Ausprobieren. Lösen Sie den Gutschein im onlinebrief24-Kundencenter unter Buchhaltung > Guthaben einzahlen > Gutschein ein.

Feld Beschreibung
API-Key API-Schlüssel aus dem onlinebrief24-Kundenbereich
API-Secret Zugehöriges API-Secret
Test-Modus Wenn aktiviert, werden Briefe nur simuliert (kein Druck, keine Kosten)
Kontostand Aktuelles Guthaben bei onlinebrief24 (wird per Button abgefragt)
Aktion Beschreibung
Verbindung testen Prüft, ob die API-Zugangsdaten korrekt sind
Warenkorb/Druckaufträge Zeigt offene und abgeschlossene Druckaufträge an

Testmodus nutzen

Aktivieren Sie zunächst den Testmodus, um den Versandweg ePost auszuprobieren, ohne Kosten zu verursachen. Der Brief wird nicht gedruckt, aber der gesamte Ablauf wird simuliert.

Sendungsnachverfolgung

onlinebrief24 protokolliert jeden Druckauftrag mit Zeitstempel, Status und Sendungsnummer. Damit dient der Dienst gleichzeitig als digitales Postausgangsbuch: Für jeden versendeten Brief ist nachvollziehbar, wann er gedruckt, kuvertiert und an die Deutsche Post übergeben wurde. Bei Einschreiben wird zusätzlich die Sendungsnummer der Deutschen Post bereitgestellt, über die Sie die Zustellung nachverfolgen können.


Kanzleikonten (Bankverbindungen)

Hier verwalten Sie die Bankkonten Ihrer Kanzlei: für Rechnungen, SEPA-Export und Lastschriften.

Bankkonten

Feld Beschreibung
Bezeichnung Anzeigename des Kontos (z. B. „Geschäftskonto Sparkasse")
Bank Name der Bank
Kontoinhaber Name des Kontoinhabers (max. 70 Zeichen, für SEPA)
IBAN Internationale Bankkontonummer (Pflicht)
BIC Bank Identifier Code (optional)
Gläubiger-ID SEPA-Gläubiger-Identifikationsnummer (für Lastschriften, max. 35 Zeichen)
Kontotyp Standard, Fremdgeld oder Honorar
Aktiv Legt fest, ob das Konto in Auswahllisten erscheint

Online-Banking

exlega ruft Kontostände und Umsätze automatisch von Ihrer Bank ab. Die abgerufenen Umsätze stehen im Modul Bankumsätze zur Verfügung. Dort können Sie diese mit offenen Rechnungen abgleichen. Zahlungseingänge werden erkannt und den entsprechenden Rechnungen zugeordnet, sodass der Zahlungsstatus automatisch aktualisiert wird.

Einstellung Beschreibung
Automatischer Umsatzabruf Aktiviert den täglichen Abruf
Uhrzeit Zeitpunkt des täglichen Abrufs
Konto-Zuordnung Verknüpfung der Kanzleikonten mit den Online-Banking-Konten
Verbindung testen Prüft, ob die Bankanbindung erreichbar ist
Hibiscus-Verwaltung anzeigen Blendet die Hibiscus-Konfigurationsoberfläche direkt in der Seite ein
In neuem Tab Öffnet die Hibiscus-Verwaltung in einem separaten Browser-Tab

Geplante Erweiterung

Aktuell werden nur Umsätze und Kontostände abgerufen. Der Versand von Überweisungen und Lastschriften direkt aus exlega ist für eine zukünftige Version geplant.

Bankzugang einrichten

Neue Bankzugänge richten Sie direkt in exlega ein. Klicken Sie auf „Hibiscus-Verwaltung anzeigen" – die Konfigurationsoberfläche wird in der Seite eingeblendet (alternativ über „In neuem Tab" in einem separaten Tab).

  1. Klicken Sie rechts unter Aufgaben auf Bank-Zugänge verwalten....
  2. Wählen Sie Neür Bank-Zugang (PIN/TAN).
  3. Geben Sie BLZ oder BIC ein (die FinTS-URL wird automatisch ermittelt).
  4. Geben Sie Ihre Online-Banking-Benutzerkennung ein und klicken Sie auf Zugang anlegen.
  5. Wählen Sie ein TAN-Verfahren (pushTAN, photoTAN oder chipTAN).
  6. Nach erfolgreicher Einrichtung werden die Konten automatisch abgerufen.
  7. Verknüpfen Sie die Konten in exlega unter Einstellungen > Kanzleikonten > Konto-Zuordnung.

Eingebettete Verwaltung

Die Hibiscus-Verwaltungsoberfläche ist nur für Administratoren erreichbar und nutzt die exlega-Anmeldung – ein zusätzlicher Login ist nicht erforderlich.

pushTAN empfohlen

Falls Ihre Bank pushTAN anbietet, wählen Sie dieses Verfahren. Die TAN-Freigabe erfolgt dann beqüm über die Banking-App auf Ihrem Smartphone. Im laufenden Betrieb (reiner Umsatzabruf) ist in der Regel keine TAN-Eingabe nötig.


Mahnwesen

Hier konfigurieren Sie die automatischen Mahnungen für überfällige Rechnungen.

Feld Beschreibung
Automatische Mahnungen Aktiviert oder deaktiviert das automatische Mahnwesen

Mahnstufen

Für jede der vier Stufen legen Sie fest, nach wie vielen Tagen die Mahnung ausgelöst wird und welche neue Zahlungsfrist gesetzt wird:

Stufe Fällig nach (Tage) Neue Zahlungsfrist (Tage)
Zahlungserinnerung Tage nach Fälligkeit Neue Frist ab Mahndatum
1. Mahnung Tage nach Fälligkeit Neue Frist ab Mahndatum
2. Mahnung Tage nach Fälligkeit Neue Frist ab Mahndatum
Letzte Mahnung Tage nach Fälligkeit Neue Frist ab Mahndatum

Basiszinssätze (§ 247 BGB)

Die Basiszinssätze der Deutschen Bundesbank werden für die Berechnung von Verzugszinsen nach § 288 BGB benötigt.

Spalte Beschreibung
Gültig ab Datum des Inkrafttretens
Basiszinssatz Aktueller Basiszinssatz
+ 5 Prozentpunkte Verzugszins für Verbraucher (§ 288 Abs. 1 BGB)
+ 9 Prozentpunkte Verzugszins für Unternehmer (§ 288 Abs. 2 BGB)

Über „Von Bundesbank aktualisieren" importieren Sie die aktuellen Zinssätze mit einem Klick.

Halbjährliche Änderung

Der Basiszinssatz ändert sich zum 01.01. und 01.07. jeden Jahres. Die Zinsberechnung in der Forderungsaufstellung berücksichtigt automatisch alle Zinssatzwechsel innerhalb des Berechnungszeitraums.


Gerichtliches Mahnverfahren

Hier konfigurieren Sie die Mahngerichte für den elektronischen Mahnbescheidsantrag (EDA).

Mahngerichte

Für jedes Mahngericht, bei dem Sie Anträge stellen möchten, legen Sie eine Zeile an:

Feld Beschreibung
Mahngericht Auswahl aus dem LDAP-Adressbuch (Suchfeld)
Mahn-Kennziffer (PVKEZI) Die bei Registrierung als EDA-Teilnehmer erhaltene Parteivollmacht-Kennziffer
EDA-ID 3-stellige alphanumerische Kennung, die bei Erteilung der Kennziffer vergeben wird

Über „Weiteres Mahngericht hinzufügen" können Sie zusätzliche Gerichte konfigurieren.

Registrierung erforderlich

PVKEZI und EDA-ID erhalten Sie vom jeweiligen Mahngericht bei der Registrierung als EDA-Teilnehmer. Informationen zur Registrierung finden Sie unter mahngerichte.de. Ohne diese Daten können keine Mahnbescheide beantragt werden.

Gericht im Adressbuch anlegen

Das Mahngericht muss als Kontakt im LDAP-Adressbuch angelegt sein: einschließlich der EGVP/SAFE-ID, die für den beA-Versand der EDA-Datei benötigt wird.


beA (besonderes elektronisches Anwaltspostfach)

Über die beA-Integration tauschen Sie sicher Nachrichten mit Gerichten und anderen Anwälten aus.

Allgemeine Einstellungen

Feld Beschreibung
beA-Integration aktivieren Schaltet die beA-Funktionen ein oder aus

beA-Postfächer

Pro Postfach konfigurieren Sie:

Feld Beschreibung
Bezeichnung Anzeigename (z. B. „RA Müller")
SAFE-ID SAFE-ID des Postfachs (kann per LDAP-Suche ermittelt werden)

Postfach-Token

Feld Beschreibung
Token-Datei (.p12) PKCS#12-Datei mit dem Softwarezertifikat
Token-Passwort Passwort für die Token-Datei
Aktion Beschreibung
Token prüfen Validiert die Token-Datei
Proxy-Verbindung testen Prüft die Verbindung zum beA-Proxy
Login testen Führt einen vollständigen CRAM-Login durch

Automatischer Abruf

Feld Beschreibung
Automatischer Abruf Intervall: deaktiviert, alle 5/10/15/30 Min, stündlich

KI-Assistent

Hier konfigurieren Sie die KI-Integration. exlega unterstützt vier Provider, die parallel konfiguriert werden können. Benutzer wählen den Provider im KI-Chat selbst aus.

Provider

Für jeden Provider gibt es einen eigenen Tab mit folgenden Feldern:

Feld Beschreibung
API-Key Authentifizierungsschlüssel des Anbieters (wird verschlüsselt gespeichert)
Modell Name des zu verwendenden Modells (z.B. gpt-4o, claude-sonnet-4-20250514)
API-URL Endpunkt der API (vorausgefüllt, nur bei Self-Hosting ändern)

Über Modelle laden rufen Sie die verfügbaren Modelle des jeweiligen Providers ab und wählen aus einer Liste. Über Test prüfen Sie, ob die Verbindung funktioniert.

Verfügbare Provider:

Provider API-Key-Prefix Besonderheit
OpenAI (Schlüssel vom Anbieter) GPT-Modelle, auch kompatibel mit Ollama/LocalAI
Anthropic (Schlüssel vom Anbieter) Claude-Modelle
Google AIza... Gemini-Modelle
Perplexity (Schlüssel vom Anbieter) Sonar-Modelle mit integrierter Web-Suche

Standard-Provider

Legt fest, welcher Provider vorausgewählt ist, wenn ein Benutzer den KI-Chat öffnet. Benutzer können den Provider pro Nachricht wechseln.

Presidio-Anonymisierung

Wenn aktiviert, werden personenbezogene Daten (Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, IBAN) in den Nachrichten automatisch durch Platzhalter ersetzt, bevor sie an die KI gesendet werden. Die KI-Antwort wird anschließend wieder de-anonymisiert.

Datenschutz

Presidio ist besonders sinnvoll, wenn Sie einen externen KI-Anbieter (OpenAI, Anthropic, Google) verwenden. Die personenbezogenen Daten Ihrer Mandanten verlassen so nie Ihren Server.

Voraussetzung: Die Anonymisierungs-Funktion muss serverseitig vom Administrator aktiviert und eingerichtet sein.

System-Prompts

Prompt Verwendung
System-Prompt Grundlegende Anweisungen für den KI-Chat
System-Prompt: Korrektur Anweisungen für die Textkorrektur im OnlyOffice-Plugin
System-Prompt: Formelle Umformulierung Anweisungen für den Formeller im OnlyOffice-Plugin

Akten-KI (Assistent im Akten-Tab)

Der KI-Assistent im Akten-Sub-Tab nutzt eigene Prompts, unabhängig vom allgemeinen Chat-Assistenten:

Prompt Verwendung
System-Prompt (Akten-Anfragen) Wird jeder KI-Anfrage im Akten-KI-Tab vorangestellt. Default: „Du bist ein juristischer Akten-Assistent…"
Memory-Generierungs-Prompt Anweisung für das Akten-Strategie-Memo (max. 1500 Zeichen Output). Manuelle Anmerkungen bleiben bei inkrementellem Update erhalten.
Pro-Dokument-Summary-Prompt Generiert 2-3 Satz Summary + 2-5 Tags pro Dokument. Muss JSON liefern: {"summary":"...","tags":["..."]}.

Pro-Dokument-Summary (Backfill)

Die Pro-Dokument-Summary verbessert die Treffer-Qualität der Akten-KI bei der Volltextsuche. Sie wird nicht automatisch generiert; ein Administrator kann den Backfill manuell anstoßen:

docker exec exlega-php php /var/www/html/cron/akte_ki_summary_backfill.php

Einstellbar:

Setting Bedeutung
Summary-Provider Welcher KI-Provider erzeugt die Summaries (anthropic empfohlen)
Batch-Size Anzahl Dokumente pro manuellem Lauf (Default 10)

Memory-Refresh-Schwellwerte

Setting Bedeutung
Refresh: Dokumente Ab wie vielen neuen Dokumenten nach Memory-Stand wird „Refresh empfohlen" angezeigt (Default 10)
Refresh: Tage Ab welchem Memory-Alter wird „Refresh empfohlen" (Default 60)

Quick-Actions

Über den Quick-Actions-Editor definieren Sie Buttons, die den Benutzern unter dem Memory-Feld im Akten-KI-Tab angezeigt werden. Jeder Button hat:

  • Label — Beschriftung des Buttons
  • Prompt — Frage, die beim Klick an die KI gesendet wird

Beispiele: „Inhaltsangabe (kurz)", „Offene Fristen", „Nächste Schritte".

Berechtigung

Berechtigung Funktion
KI-Assistent nutzen KI-Assistent nutzen (Chat, Diktat, Datei-Upload)
Administrator KI-Einstellungen konfigurieren

WhatsApp Business

Über die WhatsApp-Bridge kommunizieren Sie direkt per WhatsApp mit Ihren Mandanten.

Verbindung

Aktion Beschreibung
Verbinden (QR-Code) Zeigt einen QR-Code an, den Sie mit der WhatsApp Business App scannen
Verbinden (Telefonnummer) Verbindung über Telefonnummer und Pairing-Code
Trennen Trennt die aktive WhatsApp-Verbindung
Räume synchronisieren Synchronisiert WhatsApp-Chats mit Matrix-Räumen

Relay-Modus

Alle Kanzlei-Mitarbeiter mit der Berechtigung Chat nutzen können WhatsApp-Nachrichten sehen und beantworten. Mandanten-Benutzer sind davon ausgeschlossen.


Posteingang

Hier konfigurieren Sie die automatische Zuordnung von Posteingangs-Dokumenten zu Akten.

Automatische Zuordnung

Feld Beschreibung
Automatische Zuordnung Aktiviert oder deaktiviert die automatische Zuordnung bei hoher Konfidenz (beA-Aktenzeichen, AZ im E-Mail-Betreff). Bei Deaktivierung erscheinen stattdessen nur Vorschläge.

Wann greift die automatische Zuordnung?

Hohe Konfidenz wird erkannt bei: (1) beA-Empfänger-Aktenzeichen aus der XJustiz-Nachricht und (2) genau einem Aktenzeichen im E-Mail-Betreff. In allen anderen Fällen (AZ im OCR-Text, Korrespondent, Geschäftszeichen) wird nur ein Vorschlag angezeigt.

Wiedervorlage für Sachbearbeiter

Legt fest, ob bei der Zuordnung eine Wiedervorlage für den Sachbearbeiter der Akte erstellt wird. Die Einstellung kann getrennt für automatische und manuelle Zuordnung aktiviert werden.

Feld Beschreibung
Bei automatischer Zuordnung Wiedervorlage erstellen, wenn das System ein Dokument automatisch zuordnet
Bei manueller Zuordnung Wiedervorlage erstellen, wenn ein Benutzer ein Dokument manuell einer Akte zuordnet

Pool-Aufgabe

Bei der Zuordnung kann automatisch eine Aufgabe im Aufgabenpool erstellt werden, damit die zuständige Gruppe das Dokument prüft (Fristen notieren, eEB abgeben, ggf. an Mandant weiterleiten). Auch diese Einstellung kann getrennt konfiguriert werden.

Feld Beschreibung
Bei automatischer Zuordnung Pool-Aufgabe erstellen, wenn das System ein Dokument automatisch zuordnet
Bei manueller Zuordnung Pool-Aufgabe erstellen, wenn ein Benutzer ein Dokument manuell zuordnet
Zielgruppe Auswahl der Gruppe, die die Pool-Aufgabe erhält (z.B. Assistenz, Sachbearbeiter). Mandant und Gast stehen nicht zur Auswahl.

RVG-Verwaltung

Die RVG-Verwaltung verwaltet die Gebührentabellen und das Vergütungsverzeichnis nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.

Fassungen

Das RVG wurde mehrfach novelliert. Jede Fassung enthält eine eigene Gebührentabelle und ein eigenes Vergütungsverzeichnis:

Fassung Gültig ab Beschreibung
RVG 2025 01.06.2025 Aktuelle Fassung
RVG 2021 01.12.2021 KostRÄG 2021
RVG 2013 01.08.2013 2. KostRMoG
RVG 2004 01.07.2004 Ursprüngliche Fassung

Die aktuelle Fassung (deren Gültigkeitsdatum erreicht ist) wird automatisch als Standard verwendet. Weitere Fassungen können jederzeit über die Verwaltungsoberfläche angelegt werden.

Gebührentabelle (§13 RVG)

Zeigt die einfache Gebühr (1,0-Gebühr) pro Gegenstandswert an. Die Tabelle kann bearbeitet und um weitere Werte ergänzt werden.

Vergütungsverzeichnis (Anlage 1)

Enthält alle VV-Nummern mit Bezeichnung, Gebührenart (Faktor, Rahmen, Festbetrag), Standardfaktor und Beträgen für beigeordnete Rechtsanwälte. Die VV-Nummern sind nach Teilen 1-7 gegliedert.

Fassungsverwaltung

Aktion Beschreibung
Neue Fassung Leere Fassung anlegen (Bezeichnung + Gültig ab)
Fassung kopieren Bestehende Fassung mit allen Staffeln und VV-Nummern duplizieren, ideal bei Gesetzesnovellen
Fassung löschen Fassung mit allen zugehörigen Daten entfernen (nicht die aktuelle)

Benutzerverwaltung

Die Benutzerverwaltung gliedert sich in drei Bereiche:

Kanzlei-Benutzer

Benutzer der Gruppen Administratoren, Sachbearbeiter, Berufsträger, Referendar und Assistenz. Die Tabelle kann nach einzelnen Gruppen gefiltert werden.

Externe Benutzer

  • Mandanten: Benutzer der Gruppe Mandant mit eingeschränktem Zugriff auf freigegebene Akten
  • Gäste: Benutzer der Gruppe Gast mit minimalem Zugriff

Automatische Benutzerbereinigung

Inaktive Benutzer können automatisch gelöscht werden. Die Einstellung befindet sich unter System > Bereinigung.

Feld Beschreibung
Inaktive Benutzer automatisch löschen Aktiviert oder deaktiviert die automatische Bereinigung
Inaktivität (Tage) Nach dieser Anzahl Tage ohne Login wird der Benutzer gelöscht (min. 30)
Betroffene Gruppen Nur Benutzer dieser Gruppen werden bereinigt. Administratoren sind immer ausgenommen.

Beim Löschen werden Aktenfreigaben, Sessions und Gruppenzuordnungen automatisch entfernt. Jede Löschung wird im Aktivitätsprotokoll dokumentiert.


Sitzungseinstellungen

Hier steuern Sie die Sicherheitsparameter für Benutzersitzungen.

Feld Bereich Beschreibung
Inaktivitäts-Timeout 5 bis 480 Minuten Automatische Abmeldung nach Inaktivität
Maximale Sitzungsdaür 1 bis 168 Stunden Absolute maximale Daür einer Sitzung
Maximale parallele Sitzungen 1 bis 20 Anzahl gleichzeitiger Logins pro Benutzer

Lizenz

Hier verwalten Sie die exlega-Softwarelizenz.

Feld Beschreibung
Lizenz-Key UUID aus der Lizenzverwaltung (wird vom exlega-Support bereitgestellt)
Status Gültig, ungültig, abgelaufen oder nicht konfiguriert
Benutzer Aktuelle Anzahl / maximale Anzahl lizenzierter Benutzer
Letzte Prüfung Zeitpunkt der letzten Online-Prüfung

So aktivieren Sie Ihre Lizenz:

  1. Tragen Sie den Lizenz-Key (UUID) ein, den Sie von exlega erhalten haben
  2. Klicken Sie auf Speichern
  3. Klicken Sie auf Jetzt prüfen — der Status wird online verifiziert

Die Lizenz wird zusätzlich automatisch einmal täglich geprüft.

Benutzer-Limit

Die Lizenz legt fest, wie viele Benutzer gleichzeitig aktiv sein dürfen. Mandanten und Gäste zählen nicht zum Limit. Wenn das Limit erreicht ist:

  • Neue Benutzer können nicht angelegt werden
  • Deaktivierte Benutzer können nicht reaktiviert werden
  • Ein Hinweis wird in den Einstellungen und in der Benutzerverwaltung angezeigt

Um das Limit zu erhöhen, wenden Sie sich an den exlega-Support.


Click-to-Call

Hier konfigurieren Sie die Telefonie-Integration für Click-to-Call aus der Aktenansicht.

Feld Beschreibung
Provider Deaktiviert, PBX-Webhook oder Sipgate
PBX-Webhook-URL URL-Vorlage mit Platzhaltern (nur bei Provider "PBX")
API-Key Authentifizierung für die PBX-API (verschlüsselt gespeichert)

Provider: PBX-Webhook

Für Telefonanlagen mit Webhook-Schnittstelle. Die URL enthält Platzhalter die beim Anruf ersetzt werden:

  • {eigene_nummer} — Nebenstelle oder Mobilnummer des Anrufers
  • {ziel_nummer} — Zielnummer des Kontakts
  • {api_key} — der konfigurierte API-Key

Beispiel: https://pbx.local/api/call?src={eigene_nummer}&dest={ziel_nummer}&key={api_key}

Provider: Sipgate

Verwendet die bereits in den Telefax-Einstellungen konfigurierten Sipgate-Zugangsdaten (Token-ID und Token). Der Token benötigt den der für den Anrufaufbau notwendigen Berechtigung.


Scanner (WebDAV)

Ermöglicht Netzwerk-Scannern das Hochladen von Dokumenten über HTTPS. Es können beliebig viele Scanner-Zugänge mit eigenem Benutzernamen und Passwort angelegt werden — die WebDAV-URL ist für alle gleich. Siehe Upload → Scanner-Upload via WebDAV für die vollständige Dokumentation inkl. Windows-Anleitung mit WebClient-Hinweis.

Feld Beschreibung
WebDAV-Zugang global aktiv Master-Schalter — wenn aus, sind alle Scanner-Zugänge gesperrt
WebDAV-URL Wird angezeigt und kann per Klick kopiert werden — gilt für alle Scanner gleichermaßen
Scanner-Liste Ein Eintrag pro Gerät mit Benutzername, Beschreibung, aktiv-Schalter, letztem Upload und Aktionen (bearbeiten, löschen)
Scanner hinzufügen Beim Anlegen werden Beschreibung (frei, max. 255 Zeichen) und Passwort eingegeben. Der Benutzername wird automatisch im Format scanner-NNNNN (5 Zufallsziffern) erzeugt und ist anschließend unveränderlich. Über den Zauberstab-Button wird ein sicheres Passwort generiert und in die Zwischenablage kopiert
Bearbeiten Beschreibung, aktiv-Status und Passwort sind nachträglich änderbar. Benutzername bleibt fest

Systemstatus

Unter Status in der Sidebar finden Sie eine Übersicht des Systemzustands:

  • Systeminfo: PHP-Version, Datenbank, Speicher, Betriebszeit
  • Docker-Container: Status aller Container mit Ports und Laufzeit
  • Cronjobs: Automatische Hintergrundaufgaben mit Ausführungsstatus

Cronjob-Übersicht

Die Cronjob-Tabelle zeigt für jeden Hintergrund-Dienst:

Spalte Beschreibung
Cronjob Name des Dienstes (z.B. E-Mail-Abruf, Scan-Import)
Intervall Wie oft der Job läuft (z.B. 1 Min, 5 Min, Täglich)
Status OK (grün) oder Fehler (rot)
Letzte Ausführung Zeitpunkt mit relativer Anzeige (z.B. "vor 2 Min")
Dauer Laufzeit der letzten Ausführung
Details Ergebnis oder Fehlermeldung

Fehlerhafte Cronjobs

Zeilen mit rotem Status deuten auf ein Problem hin. Prüfen Sie die Details-Spalte für die Fehlermeldung. Häufige Ursachen: fehlende Konfiguration (z.B. Sipgate-Token), Netzwerkprobleme oder volle Festplatte.


Backup

Unter Administration → Backup in der Sidebar erstellen Sie auf Anforderung ein verschlüsseltes Komplett-Backup der Kanzleidaten. Die Funktion steht nur Administratoren zur Verfügung.

Was wird gesichert?

Komponente Inhalt
Datenbank Akten, Dokument-Metadaten, Rechnungen, Kalender, Benutzer, Einstellungen
Kontakte Komplettes Kontaktverzeichnis
Dokumente Alle gespeicherten Dokumente (Posteingang, Akten, Scans)
Manifest Prüfsummen und Statistiken zum Inhalt für die spätere Wiederherstellung

Nicht enthalten

Chat-Verläufe, Banking-Daten und Office-Caches werden nicht mitgesichert — diese Komponenten haben eigene Backup-Mechanismen.

Backup erstellen

  1. Seite öffnen: In der Sidebar links auf „Administration → Backup" klicken.
  2. Passwort: Das Feld enthält automatisch ein sicheres, zufällig generiertes Passwort. Sie können es über den Button Regenerieren erneuern oder selbst überschreiben (mindestens 20 Zeichen).
  3. Passwort sichern: Kopieren Sie das Passwort in einen Passwort-Manager. Das Passwort wird nicht gespeichert — ohne Passwort ist das Backup nicht wiederherstellbar.
  4. Bestätigung: Setzen Sie den Haken bei „Ich habe das Passwort gespeichert". Erst dann wird der Start-Button aktiviert.
  5. Backup starten: Klick auf „Backup jetzt erstellen". Die Erstellung läuft im Hintergrund; eine Fortschrittsanzeige zeigt den aktuellen Schritt.
  6. Download: Sobald „Bereit" erscheint, klicken Sie auf „Backup herunterladen". Die Datei hat das Format einen eindeutigen Namen mit Zeitstempel.

Einmaliger Download

Nach erfolgreichem Download wird das Backup vom Server entfernt. Sichern Sie die Datei direkt an einem sicheren Ort (externer Speicher, Cloud mit eigener Verschlüsselung). Ein zweiter Download ist nicht möglich.

Verschlüsselung

Die Backup-Datei ist mit AES-256 symmetrisch verschlüsselt und gegen nachträgliche Veränderung abgesichert. Die Entschlüsselung erfolgt mit dem Industriestandard GnuPG und dem bei der Erstellung vergebenen Passwort. Details können bei Bedarf über den Support angefragt werden.

Dauer

Die Laufzeit hängt von der Menge der gespeicherten Dokumente ab — in der Regel zwischen 30 Sekunden (kleine Kanzlei) und wenigen Minuten.

Abbrechen

Während der Laufzeit steht ein „Abbrechen"-Button zur Verfügung. Der Abbruch wirkt nach Abschluss des aktuellen Schritts; alle Zwischendateien werden dann automatisch entfernt.

Wiederherstellung

Bei einem Datenverlust ist das verschlüsselte Backup die Basis für die Wiederherstellung. Wenden Sie sich im Ernstfall an den Support — der Restore erfordert Administrator-Zugriff auf den Server und einen sorgfältigen, abgestimmten Ablauf.

Empfehlung zur Backup-Strategie

Erstellen Sie regelmäßige Backups (wöchentlich ist ein bewährter Rhythmus) und bewahren Sie mindestens drei Versionen an einem externen Ort auf (Cloud-Speicher, USB-Festplatte). Testen Sie einmal jährlich einen Wiederherstellungs-Probelauf mit dem Support, um Ihre Backup-Prozedur zu validieren.